Das Programm

Als im Jahr 1984 das erste „International Symposium on Rhodesian Ridgback“ (heute Rhodesian Ridgeback World Congress - RRWC) in Halfway House, Südafrika, stattfand, wurden Bekanntmachungen und Einladungen noch auf dem Postwege versandt.

Der Treffpunkt war ein kommunales Gebäude, und es gab Fleisch vom Grill sowie hausgemachte Salate als Verpflegung. Für jeden der etwa 40 Teilnehmer war das alles ganz normal, denn es kam auf die Gespräche und Inhalte der Referate an.

 

Das Programm des Symposiums war 1984 in drei Abschnitte gegliedert:

 

1.     World-wide round-up; history and development of the breed,

2.     Veterinary problems and heritable characteristics of the RR; Hip Dysplasia; Dermoid Sinus; temper/character,

3.     Breed clinic; breeder’s workshop; discussion of the breed standard.

 

Diese Kernthemen ziehen sich seit 35 Jahren wie ein roter Faden durch die Kongressprogramme, und wir möchten den 10. RRWC im Jahr 2020 zum Anlass nehmen, die Ergebnisse aus der Aufgabenstellung von 1984 heute darzustellen:

1.     Wohin hat sich unsere Rasse entwickelt?

2.     Was wurde in Bezug auf Erbkrankheiten und deren Bekämpfung erreicht?

 

3.   Was ist unser Zuchtziel, und wie interpretieren internationale Spezialzuchtrichter heute den Standard unserer Rasse?

 

Darüber hinaus werden wir uns mit Ergebnissen aktueller Studien beschäftigen wie z.B.

  • Diagnose, Statistiken, Therapien und Gentest zur Juvenilen Myoklonischen Epilepsie (JME), Referentin Frau Prof. Dr. Andrea Fischer, Universität München 
  • die Bewegungsstudie von Prof. Dr. Martin Fischer, Universität Jena, vor dem Hintergrund: Wie wirkt sich die Größe des RR auf seine Gesundheit und Funktionalität aus? Welcher Aufbau des Hundes führt zum idealen Bewegungsablauf?
  • Prof. Dr. Ottmar Distl, Tierärztliche Hochschule Hannover, referiert zum Stand des Gentests zur Bekämpfung des Dermoid Sinus. Eine Studie, die seit 2014 läuft und vielleicht bereits 2020 zum Abschluss kommt.
  • Frau Dr. Cornelia Renczes berichtet über Erfahrungen und Statistiken zur Verpaarung ridgetragender / ridgeloser Ridgebacks. Ist es eine Option zur Bekäm-pfung des DS?
  • Herr Prof. Dr. Peter Friedrich, Präsident des VDH wird zur Thematik der FCI-Diskus-sion: „Akzeptanz ridgeloser Ridgebacks“ berichten.

Geplant sind weitere Referate zu aktuellen Themen.

 

Aber wir wollen nicht nur hören, sondern auch sehen. Daher werden auf dem RRWC 2020 in Dortmund auch internationale "top winning dogs" life präsentiert.

 

 

Internationale Richter aus aus den verschiedenen Kontinenten werden um ihre Kommentare zu folgenden Fragen gebeten:

  • Was kommt dem Standard am nächsten?
  • Wie soll der Ridgeback aussehen?
  • Was ist akzeptabel und was wird bei der Bewertung der Hunde kritisch gesehen?

Dieser Themenblock ist insbesondere für Züchter interessant, denn hier gibt es wertvolle Hinweise für das angestrebte Zuchtziel.

 

Einige der oben stehenden Referenten haben uns bereits ihre Zusage gegeben, auf wenige Rückmeldungen warten wir noch. Wir bitten um Verständnis, dass es aus diesem Grund noch zu Änderungen kommen kann.

 

 

Noch ist der „Call for Papers“ nicht abgeschlossen. Gerne nehmen wir noch weitere Themen auf, die von Interesse sind (s. unten)! 

 

 

 

Download
Geplantes Programm RRWC 2020
Hier sehen Sie das aktuell geplante Programm.
Program_RRWC_15042019.pdf
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Beiträge zum RRWC 2020

Liebe Ridgeback Freunde,

 

Der RRWC dient der Kommunikation und Pflege von Kontakten zu gleichgesinnten Ridgeback Enthusiasten und dem Austausch von Erfahrungen. Daher eröffnen wir den sogenannten „call for papers“, einen Aufruf um Präsentationen, Vorträge und Berichte zum World Congress 2020 beizusteuern.

Um eure Erfahrungen als Züchter, Zuchtrichter, Tierärzte oder Wissenschaftler allen mitteilen zu können würden wir euch gern als Vortragsredner oder Teilnehmer einer Podiumsdiskussion gewinnen. Aber auch Aussteller, Hundetrainer oder einfach nur Liebhaber der Rasse sind willkommen um aktiv an unseren Diskussionen teilzunehmen.

 

Nachstehend eine grobe Richtung für die Beiträge:

 

Wir sind an euren Erfahrungen und Beobachtungen der Entwicklung unserer Ridgebacks in den letzten vier Jahrzehnten interessiert. Wohin hat sich die Rasse entwickelt?

  • Hatte diese Entwicklung einen Einfluss auf die Gesundheit und Funktionalität genommen?
  • Haben uns die Methoden der molekulargenetischen Untersuchungen etwas gebracht?
  • ... oder haben wir alles so belassen wie es ist und hatten einfach nur Glück?
  • Haben unsere Diskussionen auf den vergangenen World Kongressen zu einer einheitlichen Interpretation des Standards geführt?
  • Was ist in Zukunft bei unserer züchterischen Arbeit zu beachten?


... und so weiter.


Wir suchen nach einer Zusammenfassung all dieser Aspekte seit Beginn unserer Diskussionen im Jahre 1984 auf dem 1. RR World Symposium in Südafrika und würden uns sehr über eure rege Beteiligung freuen.

 

 

 

Alle Rückmeldungen sind an martin@rrwc2020.de zu richten.